14.10.2013

Rezi: ,,Winter- Erbe der Finsternis"-Asia Greenhorn



Winter wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter auf. Winters Großmutter erkrank überraschend und aufgrund dessen, wird Winter zu einer Pflegefamilie nach Wales gebracht. Winter lehnt sich gegen diese Entscheidung auf, schließt jedoch wieder erwartend Freundschaft mit der Familie, vor allem mit ihrem Pflegebruder Gareth und auch der geheimnisvolle Rhys zieht Winter sofort in seinen Bann. Doch wer ist Rhys, was für ein Geheimnis hütet er?                   
Winter wird in eine für sie unbekannte Welt hinein gerissen und gerät in einen Kampf  zwischen verbitterten Feinden. Sie scheint der Schlüssel für den Sieg zu sein.

,,Winter-Erbe der Finsternis“ besticht durch eine gut durchdachte und originelle Vampirgeschichte und bedient sich nicht der allzu verbreiteten Vampir Klischees. Der Leser erlebt erfrischende und Facette reiche Ideen, sodass der Leser nicht das Gefühl erhält, dies alles schon einmal gelesen zu habe.

Asia Greenhorn hat einen originellen und lebendigen Schreibstil. Geschachtelte Sätze und eine einfühlsame Wortwahl ermöglichen dem Leser einen angenehmen Lesefluss und vor allem Lesegenuss.                                                 
Zudem zeichnet sich ,,Winter-Erbe der Finsternis“  durch zahlreiche unangekündigten Perspektivwechsel aus (zum Teil mehrere Perspektivwechsel auf einer Seite), dies erhöht die Spannung extrem und der Leser kann viele Gefühle der Figuren miterleben und die dadurch resultierenden Handlungen nachvollziehen.

Die Protagonisten Winter als auch Rhys und Winters Pflegefamilie sind liebevoll skizziert.
Winters Charakter wurde durch schwere Schicksalsschläge geprägt, die sie zu einem in sich gekehrten, aber liebenswürdigen jungen Teenager heranwachsen lassen. Winter Besitz einen sehr sympathischen Wissensdurst um ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können.                                                                
Asia Greenhorn schafft es Rhys mysteriös wirken zu lassen, dabei wirkt Rhys weder oberflächlich oder flach. Er gibt nur wenig von sich und seinem Leben Preis. Die Beziehung zwischen ihm und Winter  artet nicht zu einer Kitsch beladenden Lovestory aus, sondern wirkt gut bedacht und überrascht mit einer ernste Tiefe.
Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gestaltet und der ein oder andere Charakter überrascht den Leser im Laufe des Jugendromans.



Leider ist das Ende der Geschichte etwas abrupt, viele Handlungen werden auf wenigen Seiten abgehandelt, sodass die Geschichte zum Schluss leicht gestelzt gewirkt hat, deswegen gibt es von mir vier von sechs Schafen.




  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: Aufl. 2012 (12. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833901586
  • ISBN-13: 978-3833901584
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Winter


Kommentare:

  1. Howdie!
    Hast du velleicht Lust an meiner 2. Lesenacht teilzunehmen? Würde mich freuen! :)
    -> Fantasy-Lesenacht die Zweite - 'Lesen bis Untote aus Gräbern steigen'

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  2. Mir haben die Charaktere leider gar nicht gefallen und auch der Schreibstil war nicht mein Fall. Die Story fand ich in ihren Grundzügen echt nicht schlecht, aber stellenweise sehr verwirrend.
    Liebe Grüße,
    Svenja

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