15.04.2014

Rezi: ,,Elfen wie Stahl“ -Chris Evans





Taschenbuch: 592 Seiten
Reihe:1/3
Verlag: Blanvalet
ISBN-10: 3442267595



Konowa ist der Kommandant der bekannten Stählernen Elfen und strahlender Held vieler Schlachten. Er ist jedoch auch ein Mörder: Der Mörder eines Vizekönigs.  Fort an lebt Konowa, als Ausgesetzter und kämpft im Wald um sein Leben.
Doch das Volk ist auf die Hilfe von Konowa angewiesen, denn die Schattenherrscherin, eine uralte Elfenhexe, möchte die Herrschaft mit Hilfe eines geheimnisvollen Sterns an sich reißen.

,, Elfen wie Stahl“ ist  ein interessanter und humorvoller Elfenroman.  Der Autor  spielt mit den Klischees rund um das Volk der Elfen und weicht bewusst von ihnen ab. Der Elf Konowa verabscheut die Natur beispielsweise regelrecht und findet sie abstoßend. Er  ist nicht im Einklang mit der Natur und möchte dies auch nicht ändern. Er weigert sich förmlich, sich dem typischen Bild des Elfen anzupassen, auch wenn dies bedeutet, dass er mit seinem Verhalten herablassende Blicke seiner Artgenossen erntet.                                                                                                                                           
Die Menschen kämpfen, wie oft in Elfenromanen üblich nicht mit Schwertern etc., sondern  z.B. mit Musketen.

Chris Evans Schreibstil ist fesselnd, locker und enthält vor allem eine Prise schwarzen Humor der mich, dass ein oder andere Mal, zum Lachen gebracht hat.  Mit der gekonnten Abwechslung zwischen Humor und Ernst hat mich Chris Evans schnell in seinen Bann gezogen.

Die Perspektive wechselt zwischen den verfeindeten Seiten. So erhält der Leser Einblick in die Beweggründe beider Parteien und kann so umso besser mit fiebern. Zusätzlich kann der Leser die Handlung der Protagonisten besser verstehen und sich somit besser einfühlen, dies ist grade in diesem Roman so wichtig, da das Hauptaugenmerk der Geschichte nicht auf der Handlung liegt, sondern auf der Entwicklung der Charaktere.


Alles in allem hat mir ,,Elfen wie Stahl“ gut gefallen und es war recht erfrischend, einen Roman zu lesen, in dem wirklich nur die Figuren im Vordergrund stehen  und nicht die Handlung. Wer jedoch einen action geladenen Roman mit den typischen Elfen Klischees erwartet wird hier enttäuscht.

Vier von fünf Schafen.


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