09.05.2014

Rezi: ,,Evermore- Die Unsterblichen“- Alyson Noel



Taschenbuch: 384 Seiten
Reihe: 1/6
ISBN-13: 978-3442473793

Seit ihre Familie bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen ist, ist Ever nicht mehr die Selbe. Sie zieht zu ihrer Tante und versucht ihr Leben so gut es geht zu bewältigen und als ob dies noch nicht genug ist, kann Ever seit dem Autounfall die Gedanken anderer hören.                                                                                                            
Der neue Schüler Damen zieht Ever vom ersten Moment an magisch an, er strahlt etwas aus, was Ever tief berührt. Doch er hat auch etwas zu verbergen…


,,Die Unsterblichen“  zeichnet sich durch eine romantische, leichte und träumerische Liebesgeschichte aus . Die Autorin verwebt geschickt phantastische und spirituelle Elemente in die Geschichte ein wie z.B.  die Chakrenlehre oder Karma. Die Zielgruppe des Romans sind eindeutig Jugendliche, dennoch ist es kein, wie ich zu nächst erwartet habe, typischer ,,Ich bin ein Vampir“ Roman.

Der Schreibstil von Alyson Noel lässt sich als locker, flockig und Stellenweise durchaus witzig beschreiben. Teilweise wirkt die Jugendsprache jedoch zu aufgesetzt und zu gewollt, besonders wenn Evers Freunde sich unterhalten (wird in den Folgebänden besser).
Die Geschichte wird aus Evers Sicht geschildert, sodass man sich gut in sie hineinversetzten kann. Ever musste schon schlimme Schicksalsschläge erleben und versucht eine Mauer um sich herum zu errichten, damit niemand an sie herankommen kann. Sie ist grade am Anfang antriebslos und fragt sich warum grade sie überleben muss. Schnell ist mir die Protagonistin ans Herz gewachsen.                   
Damen ist der, für Jugendbücher typische, gut aussehende und vor allem mysteriöse neue Junge. Er wird von allen Mädchen umschwärmt und bewundert. Er wirkt taff und hart, dies ist jedoch nur der erste Eindruck. Er ist vor allem intelligent und sanftmütig. Der Ritter auf dem weißen Pferd.                                                                        
Die Nebencharaktere sind leider sehr blass und sind mehr störend, als bereichernd für die Geschichte. Vor allem Haven ist einfach eine nervige und ich bezogene Zicke, die mir den einen oder anderen Nerv geraubt hat.

Mir hat ,,Evermore-Die Unsterblichen“ wirklich gut gefallen. Ein leichter Roman für zwischen durch. Wenn man in der Stimmung für romantische Liebesdramen ist und man über den einen oder anderen Schnitzer in der Jugendsprache hinweg sehen kann, wird man schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen. 

Vier von fünf Schafen.





Kommentare:

  1. Das Buch steht bei mir schon ewig im Regal und ich hatte immer befürchtet, dass es ein typischer Vampirroman ist. Aber vielleicht gebe im dem Buch jetzt mal eine Chance, denn deine Rezi hört sich wirklich gut an :)

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    1. Danke^^
      Ich war auch positiv Überrascht, dass es kein typischer Vampirroman ist und wenn du es eh schon zu hause hast ist es ein Versuch wert.

      LG

      LG

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