04.06.2014

Rezi: ,,Feuer der Götter“- Stefanie Simon


Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Knaur TB 
ISBN-10: 3426511983
ISBN-13: 978-3426511985

Royja lebt ein hartes aber privilegiertes Leben, denn er ist ein Auserwählter, ein Feuergeborener, dazu auserkoren eines Tages einen Platz unter den Göttern einzunehmen. Die harte und entbehrungsreiche Ausbildung, soll ihn auf die Zeit als Gott vorbereiten, doch kurz bevor er  seinen Platz unter den Göttern antritt erhält Royja eine Wahrung und flüchtet Hals über Kopf.                                                                
Naaves führt ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Sie schafft es eher schlecht als recht sich mit fischen über Wasser zu halten. Doch dann trifft sie auf einen verletzten Feuerdämon, ein gefährliches Geschöpf. Der Tempel bezahlt eine hohe Belohnung für einen gefangenen Feuerdämon. Kann es Naaves wirklich mit ihrem Gewissen vereinbaren den verletzten Feuerdämon dem Tempel zu überlassen, wohl wissend, dass dort keine schöne Zukunft auf ihn wartet?


Schon ab der ersten Seite wird der Leser in die geheimnisvolle und fremde Welt entführt. Der Dschungel, die vielen exotischen Pflanzen, der Tempel, die Priester und die Menschenopfer erinnern an die alten Azteken oder an die Mayas.  
Gespickt durch Rätsel, z.B. warum das Leben im Licht eine Lüge ist und die phantastische Prise machen  ,,Feuer der Götter“ zu einem tollen Leseerlebnis.

Die bildhaften und detailreichen Beschreibungen helfen den Lesern sich die fremdartigen Pflanzen und Tiere besser vorstellen zu können, dabei verliert sich die Autorin jedoch nicht in unnötige Details, sodass keine Langweile aufkommt und der Lesefluss nicht unterbrochen wird.

Die Protagonisten Naave und Royia wirken auf mich leider etwas zu stereotypisch und klischeehaft. Naave wird also als eine zickige und unwissende junge Frau dargestellt, die Stück für Stück, eher unwillig,  die Wahrheit herausfindet. Sie hat extrem viele Vorurteile und ist gegenüber Royia sehr unhöflich und gemein.
Royia ist dagegen warmherzig nett zuvorkommend und hilfsbereit und dennoch hatte ich keinen richtigen Bezug zu ihm.


Schlussendlich hat mir ,,Feuer der Götter“, trotz kleiner schwächen, gut gefallen. Die Welt, die Stefanie Simon erschaffen hat ist interessant und voller Geheimnisse. Zudem habe ich mich wahnsinnig drüber gefreut mal wieder etwas von einer deutschen Autorin zu lesen. Da mir aber leider die Protagonisten nicht so zugesagt haben gibt es vier von fünf Schafen.




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