27.03.2017

Rezi: "Spiegel des Bösen"- Björn Springorum


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Reihe: 1/1
ISBN-10: 3522202309
ISBN-13: 978-3522202305
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

Sophie macht, gezwungenermaßen, mit ihren Eltern Urlaub in einer kleinen versteckten Ortschaft in einem großen und alten Hotel. Sie bereitet sich auf einen gähnend langweiligen vor, nichts ahnend, dass auf sie ihr größtes und gefährlichste Abenteuer wartet, denn in den Spiegeln des Hotels lauert das Böse.


Schon ab den ersten Seiten konnte ich die düstere Atmosphäre förmlich spüren. Ich konnte mir von Beginn an das Hotel bestens vorstellen und ich musste gleich an einen alten Horrorfilm denken, alles voller Nebel und die Farben scheinen immer mehr zu verblassen. Dem Autor gelingt es perfekt eine gewisse Grundspannung aufzubauen, sodass ich mich bei jeder Ecke, die Sophie passierte, gefragt habe, was sich dahinter versteckt oder was in den Spiegeln des Hotels lauert. Die kurzen Kapitel unterstützen dabei den Spannungsaufbau und der Autor kreiert so eine absolut rasante Geschichte. Des Weiteren erhält man nach und nach Einschübe aus der Vergangenheit und so erhält man immer mehr Anhaltspunkte für die Geschichte, sodass man die Entstehung des Bösen immer besser nachvollziehen kann und das Böse keine mysteriöse und unbekannte Komponente bleibt. Eine aussichtslose und abenteuerliche Liebesgeschichte rundet die Geschichte rund um das düstere Hotel perfekt ab und verleiht dem Roman etwas Schwermütiges.


Sophie hat mir als Protagonisten super gefallen und sie ist definitiv eine Sympathieträgerin. Ich hatte stellenweise jedoch das Gefühl, dass sie jünger als 16 ist. Ich kann aber leider auch keine konkreten Punkte nennen, warum dies so ist. Ihre Genervtheit von den Eltern und auch der Wunsch, die Ferien in einer Großstadt zu verbringen passt eigentlich perfekt zu ihrem Alter.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll und mehr oder weniger sympathisch gestaltet, denn eine nervige Zicke darf hier natürlich nicht fehlen und so musste ich mich das ein oder andere Mal über Margarete aufregen. Zudem muss sich mit dem Bösen des Hotels auseinandersetzen, lässt dabei jedoch keine Gelegenheit dabei aus die anderen, vor allem Sophie, zu terrorisieren.

Insgesamt konnte mich „Spiegel des Bösen“ vor allem durch die düstere Atmosphäre begeistern und ich habe mich das ein oder andere Mal gegruselt. Eine Liebesgeschichte rundet die Geschichte perfekt ab und verleiht der Geschichte noch etwas Bittersüßes.


Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Auf das Buch bin ich erst gestern aufmerksam geworden und ich hab es gleich auf die Wunschliste gepackt!
    Ich mochte "Der Ruf des Henkers" von dem Autor schon sehr gerne und jetzt bin ich sehr gespannt - ich hab gar nicht mitbekommen, dass es etwas neues von ihm gibt! O.O

    Der leichte Gruseleffekt macht mich natürlich neugierig und ich hoffe, dass es mir auch so gehen wird :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Ich bin auch nur durch Zufall auf das Buch gestoßen."Ruf des Henkers" möchte ich jetzt auch noch unbedingt lesen!

      Ich hab das Buch auch im Hotelzimmer gelesen und so war die Atmosphäre nochmal eine ganz andere 😁

      Liebe Grüße,
      Nona

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